Die einfachste Variante dieses Kunststücks besteht darin, dass man einem Zuschauer ein Seilstück von etwa 50 cm Länge gibt und ihn bittet, damit einen Knoten zu bilden ohne die Schnurenden loszulassen. Dieses Problem ist bekanntlich dadurch lösbar, dass man die Arme verschränkt, bevor man die Seilenden fasst. Wenn dann die Arme "entwirrt" werden, bildet sich in der Schnur automatisch ein Knoten.

Etwas anspruchsvoller ist das folgende topologische Kunststück, bei dem die erläuternden Skizzen dem Buch "Encyclopedia of Silk Magic" von H. Rice entnommen sind.

  • Das Seil wird gemäss Figur 10 in beiden Händen gehalten
  • Mit dem rechten Ende wird eine Schlinge über dem linken Arm gebildet (Figur 11)
  • Ohne die Seilenden loszulassen, wird das rechte Ende durch die Schlinge bei der linken Hand geführt (Figur 12)
  • Wenn nun die beiden Hände gegen unten gedreht werden, fallen die beiden Schlingen über die Handgelenke, ohne dass ein Knoten entsteht (Figur 13)
  • Wenn beim Fallenlassen der Schlingen über die beiden Handgelenke (unbemerkt) die Finger der rechten Hand das Seil an der Stelle X (Figur 14) ergreifen, wird im Seil ein Knoten entstehen (Figur 15)!

Figur 10
Figur 10

Figur 11
Figur 11

Figur 12
Figur 12

Figur 13
Figur 13

Figur 14
Figur 14

Figur 15
Figur 15