Aus einem Jassspiel werden sieben beliebige Karten gewählt. Der Zauberkünstler setzt sechs Fünfliber als Einsatz für eine Wette mit einem Zuschauer.
Nun wählt der Zuschauer eine der sieben Karten frei aus (X) und nennt eine Zahl zwischen 1 und 7 (Y). Während der Zuschauer die Zahl Y nennt, legt der Zauberkünstler die Karte X beiläufig unter die anderen sechs Karten. Nun werden die (Rücken gegen oben, in der linken Hand gehaltenen) Karten einzeln von oben abgezählt und unter den Stapel gelegt. Die Y-te Karte wird vom Zauberkünstler in die rechte Hand genommen. Falls diese Karte die vom Zuschauer gewählte ist, erhält er alle sechs Fünfliber. Andernfalls wird ein Fünfliber weggenommen. Natürlich(!) ist die umgedrehte Karte nicht identisch mit der vom Zuschauer gewählten. Die umgedrehte Karte wird nun mit dem Bild nach oben unter den Stapel gelegt, und der Abzählvorgang wird von vorne begonnen.
Es wird die geneigten (und in der Zauberkunst bewanderten) Leserinnen und Leser kaum überraschen, dass die vom Zuschauer gewählte Karte X erst ganz am Schluss umgedreht wird und deshalb alle sechs Fünfliber wieder zum Zauberkünstler "zurückgewandert "sind.