Viele Kartenkunststücke basieren ebenfalls auf mathematischen Prinzipien. Für das erste Beispiel, das hier präsentiert werden soll, benötigen wir aus einem Jassspiel beliebige 21 Karten. Diese Karten werden dem Zuschauer vom Zauberkünstler aufgefächert vorgezeigt, damit sich dieser eine der 21 Karten merken kann.
Nun werden die Karten gemischt und mit der Bildseite nach oben auf dem Tisch in drei Stapel aufgeteilt: Zuerst werden drei Karten nebeneinander hingelegt, anschliessend drei Karten darauf verteilt usw., bis auf jedem Stapel sieben Karten liegen. Nun wird der Zuschauer gefragt, in welchem Stapel sich die von ihm gemerkte Karte befindet. Anschliessend werden die drei Stapel so zusammengelegt, dass der Stapel, in dem sich die vom Zuschauer gemerkte Karte befindet, in die Mitte kommt.
Nun wird dieser Vorgang noch zweimal wiederholt. Jetzt ist der Zauberkünstler in der Lage, die vom Zuschauer am Anfang gemerkte Karte zu nennen: Sie befindet sich nämlich an der 11. Stelle im Spiel! Weshalb?