Peter Mürner
alias SIDERATO, Zauberkünstler

Mathematik wird von vielen Menschen als "magisch", als etwas Undurchschaubares und Unerklärliches betrachtet. Umgekehrt hat die Magie (die Zauberkunst) auf den ersten Blick wenig mit Mathematik zu tun. Trotzdem gibt es Zauberkunststücke, die auf mathematischen, vor allem auf arithmetischen, geometrischen und topologischen Gesetzmässigkeiten beruhen. Für diese Sparte der Zauberkunst hat sich der Name "Mathemagie" eingebürgert. Es ist nicht bekannt, wann diese Bezeichnung erstmals in der Literatur verwendet worden ist. Sicher ist, dass sie einerseits in der Monographie "The Tarbell course in magic" (1926) noch fehlt, und dass andererseits im Jahre 1956 Martin Gardner ein Buch "Mathematics, Magic and Mystery" publizierte, das in der deutschen Übersetzung mit "Mathemagische Tricks" betitelt ist. Seither wurden immer wieder neue mathemagische Kunststücke erfunden, vor allem von Zauberkünstlern, die auch mathematisch interessiert sind.
Die nachstehenden Beispiele zeigen vor allem mathematisch interessante Sachverhalte auf, beschränken sich bei der magischen Umsetzung aber lediglich auf einige Hinweise. Damit soll einerseits der individuellen Kreativität freier Lauf gelassen und andererseits den "Standesregeln" der Zauberkünstler Respekt gezollt wird.


Zahlenakrobatik mit der Zahl 9
Ad infinitum
Afghanische Bänder
Fibonacci-Reihe
Magische Quadrate
Magisches Zahlenspiel
Wo ist die Karte?
Wette um sechs Fünfliber
Rot und Schwarz
Topologischer Schnurtrick
Unmöglicher Knoten